Anzuchtplatten


Anzuchtplatten erleichtern die Anzucht deiner Pflanzen. Alle Pflanzen bleiben an einem Ort und können mit Leichtigkeit gedeihen. Ob Garten, Balkon oder Zimmergewächshaus, Anzuchtplatten sind der goldene Standard unter Hobby- und Profigärtnern.

Wozu benötige ich Anzuchtplatten?

Ob weiße Wolke oder Tomaten, zu Beginn der Saison sind Anzuchtplatten äußerst praktisch, wenn es um die Aussaat von Gemüse, Blumen oder auch um Kräuter geht. Man kann das Wort „Anzuchtplatten“ mit Multitopf-Sets vergleichen.


Bei einer Anzuchtplatte (oder Aussaatplatte) handelt es sich um eine Topfplatte, die aus einer Vielzahl von Schalen bzw. Zellen besteht. Hierdurch werden Aufzucht und Umpflanzen erleichtert. Gleichzeitig wird durch die Saatschalen verhindert, dass Wurzeln übergreifen und sich miteinander verheddern. Das Ergebnis sind kräftige Wurzeln für die Aussaat ins Freie, für eine grünere Welt und einen wunderschönen Garten.

Zubehör für die Aussaat

Die Angebote für das passende Zubehör-Set sind reichlich. Anzuchtschalen und Zubehör-Sets liefern die besten Ergebnisse und helfen dir, die Qualität deiner Ernte zu maximieren. Folgende Zubehör-Sets sollte bei der Anzucht verwendet werden:

Wann lohnt sich eine Anzuchtplatte?

Anzuchtplatten lohnen sich sowohl für Hobby- als auch für Profi-Gärtner, denn das Anzüchten in regulären Töpfen ist anstrengend und zeitaufwendig.

Eine Anzuchtschale erlaubt es Gärtnern, ihre Saat auf kleinem Raum in der Anzuchtschale zu züchten. Dennoch eignet sich eine Pflanzschale nicht für jedermann. Bei kleinen Mengen eignen sich reguläre Töpfe oder Erdtopfpressen. Wenn du jedoch viele Pflanzen aussäen möchtest (circa ab 20 Stück aufwärts), empfiehlt sich eine Anzuchtplatte für eine klare Trennung der Pflanzen auf begrenzter Fläche.

Welche Modelle gibt es?

Das Sortiment von Aussaatplatten ist reichlich. QuickPot zählt zu den populärsten Herstellern und hat ein großes Sortiment von Anzuchtplatten und weiterem Zubehör. QuickPot Anzuchtplatten kommen in verschiedenen Farben, Formen und Größen, sodass du genau das passende Zubehör für deine Zwecke finden kannst.


Unterschiede gibt es vornehmlich in den Maßeinheiten und den Materialien, die unterschiedliche Eigenschaften enthalten. Wenn es um Maßeinheiten geht, lassen sich die Worte Standardmaß und Dänenmaß unterscheiden.

Standardmaß

Die Standardmaß-Kategorie wird sowohl von Hobby- als auch Profi-Gärtnern bei der Auswahl der Aussaatplatte verwendet. Das Standardmaß der QuickPot Anzuchtplatte beläuft sich auf eine Größe von 33,5 x 51,5 cm und eignet sich perfekt für Tomaten-, Gurken- und Paprikapflanzen. 


Die Maße der Töpfe, Tiefe und Anzahl unterscheiden sich je nach Anzuchtplatte. Beispielsweise hat die QuickPot Anzuchtplatte Standard QP 24 R 24 Töpfe mit 4 Reihen und 6 Spalten und eignet sich für Pflanzen und Setzlinge mit größerem Platzbedarf, wie beispielsweise Gurken und Kürbisse.

Dänenmaß

Das Dänenmaß wurde speziell entwickelt, um eine optimale Flächenausnutzung zu garantieren. Das Dänenmaß der QuickPot Anzuchtplatte beläuft sich auf eine Größe von 31 x 53 cm und ist somit schmaler und etwas länger als das QuickPot Standardmaß. Genau wie im Standardmaß wird unterschiedliches Zubehör, wie beispielsweise QuickPot Aussaatplatten, QuickPot Untersetzer und QuickPot Aushebeplatten im Dänenmaß angeboten.

Welches Material eignet sich für Anzuchtplatten?

Wörter wie Material können Verbraucher verunsichern. Dabei ist die Auswahl alles andere als kompliziert. Anzuchtplatten werden entweder aus Kunststoff, Ton oder biologisch abbaubarem Material gefertigt. Hierzu zählen unter anderem Kokosfaser, Zellulose oder Torf.


Bei der Wahl der richtigen Platten und Untersetzer kommt es neben dem Preis auch auf weitere Aspekte an. Beispielsweise können biologisch abbaubare Untersetzer samt Saatgut in die Erde eingepflanzt werden, lassen sich jedoch nur einmal verwenden. Im Folgenden mehr Informationen zu allen Kategorien.

Kunststoff: Robuste Pflanzschalen

Anzuchttöpfe aus Kunststoff sind nach wie vor überaus beliebt unter Gärtnereien und Hobbygärtnern. Das Material ist schlagfest, strapazierfähig und lässt sich mehrfach verwenden. Darüber hinaus sind die Töpfe aus Kunststoff in allen Farben und Größen verfügbar, sodass Gärtner genau das passende Modell finden können: kleiner Preis, stapelbar und leichte Lagerung für mehrfache Anwendungen über viele Jahre.

Ton: Stabil und umweltfreundlich

Ton weist komplett andere Eigenschaften als Kunststoff auf. Ton nimmt überschüssiges Wasser oder Regen auf und kann hierdurch Staunässe verhindern. Im Sommer sorgt die Verdunstung für eine natürliche Kühlung der Wurzeln, um Überhitzung zu vermeiden. Im Gegensatz zu Plastik ist das Gewicht weitaus größer. Außerdem sind die Töpfe umweltfreundlich und wiederverwendbar. Wer die Gartenarbeit möglichst mit grünem Daumen durchführen möchte, findet in Ton eine gelungene Alternative zu Kunststoff.

Zellulose: Nie wieder umtopfen

Während Produkte aus Ton und Kunststoff wiederverwendbar sind, sind die folgenden drei Materialien biologisch abbaubar. Das bedeutet, der Topf wird direkt in die Erde gepflanzt, was die Gartenarbeit noch einmal erleichtert. Zellulose ist hierbei besonders praktisch. Da die Pflanzen nicht umgetopft werden müssen, werden Beschädigungen minimiert.

Kokosfaser: Nachhaltige Anzuchtschalen

Neben Zellulose werden biologisch abbaubare Artikel auch vermehrt mit Kokosfaser hergestellt. Auch hier können die Pflanzen direkt mit dem Topf eingepflanzt werden, wodurch Anzuchtschalen aus Kokosfaser ähnliche Vorteile wie Zellulose liefern.

Torf: Vielseitige Anzuchttöpfe

Torf ist auf den ersten Blick ebenfalls ein biologisch wertvolles Material. Obwohl das Material biologisch abbaubar ist, entscheiden sich Gärtner vermehrt gegen Torf. Der Grund liegt darin, dass Torfmoore beim Abbau trockengelegt werden, was die Umwelt stark belastet. Daher ist es empfehlenswert, auf biologisch abbaubare Alternativen wie Kokosfaser und Zellulose umzusteigen, da diese ähnliche Vorteile bieten. 

Wie verwende ich Anzuchtplatten?

Die Verwendung einer Platte erleichtert dir die Arbeit.


Im Folgenden werden die Schritte aufgelistet, um die Gartenarbeit zu optimieren:

  1. Befülle die Zellen der Anzuchtplatte mit Aussaaterde und drücke diese fest an.
  2. Drück kleine Vertiefungen mit dem Pikierstäbchen ein.
  3. Fülle circa 3 bis 5 Stück Samenkörner in jede Vertiefung.
  4. Begieße die Saat mit einem feinen Wasserstrahl.
  5. Beschrifte die Pflanzschilder (wenig Worte: Titel oder Abkürzung genügen).
  6. Schau deinen Pflanzen beim Wachsen zu.
  7. Topf deine Setzlinge um (optional: mit Aushebeplatte).


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